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*Mord auf dem Schillerplatz

Von Jörg Ehni. Frei nach "Die Affäre Rue de Lourcine" von Eugène Labiche.

Als Kathrine ihren Ehemann wecken will, ist dieser nicht allein: sein ehemaliger Schulkamerad Jakob Gäbele liegt neben ihm. Was ist am Vorabend geschehen? Oskar zermartert sich den Kopf, doch „ich muss geschtehe, dass ich ab dem Schteinbutt en Filmriss hab“. Als dann der schauerliche Lustmord an einer jungen Kohlenträgerin in der Zeitung steht, und die beiden sich ihrer schwarzen Hände, eines Damenschuhs und eines Häubchens in den Jackentaschen bewusst werden, geraten Oskar und Jakob in Panik. Sie müssen das belastende Material vernichten, sie müssen die vermeintliche Zeugin beseitigen und endlich - sie müssen sich auch gegenseitig den Mund stopfen! Doch bevor es dazu kommt, liest Jakob dem Oskar aus der besagten Zeitung vor: „König Wilhelm I von Württemberg wird am 24. September 1857 die gekrönten Häupter Russlands und Frankreichs zu einem Gipfeltreffen im Stuttgarter Schloss empfangen.“ Die Zeitung stammte noch vom Großvater! –

Doch erst als der Postbote die imposante Rechnung des Lokals bringt, in dem die Schulfreunde den Vorabend verbracht haben, lichtet sich der Nebel in den Köpfen der beiden „Ehrenmänner“.

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